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Java
ist eine Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen
der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie. Üblicherweise
benötigen Java-Programme zur Ausführung eine spezielle Umgebung
(Java Virtual Machine). Der Vorteil ist, dass nur diese Umgebung an
verschiedene Computer und Betriebssysteme angepasst werden muss. Sobald
dies geschehen ist, laufen auf der Plattform alle Java-Programme ohne
Anpassungsarbeiten.
Die Java-Technologie besteht hauptsächlich aus zwei Komponenten, welche
das Gesamtpaket „Java“ darstellen. Hierbei handelt es sich zum einen
um Java - eine objektorientierte, plattformunabhängige Programmiersprache
- und zum anderen um die Java-Plattform. Diese lässt sich nochmals unterteilen
und beinhaltet die Laufzeitumgebung (sog. Java Virtual Machine) und die Programmierschnittstellen
(sog. Java Application Programming
Interfaces), welche häufig als APIs bezeichnet werden. Der eigentliche Kern
der Java-Plattform ist als Java Runtime Environment bekannt und stellt die Laufzeitumgebung
dar.
Im Zuge der weltweiten Globalisierung sowie der in Deutschland geführten
E-Government-Diskussion setzt AB-DATA strategisch auf die Java-Technologie. Die
seit 2002 im Markt befindliche Java-Version des AB-DATA Finanzwesens stellt eine
produkttechnische Weiterentwicklung der AB-DATA Client/Server-Lösung dar.
Während sich die Applikation in ihren fachlichen Anforderungen für
den Nutzer nur marginal ändert (z.B. Ersatz der Preview-Funktionalität
durch PDF), unterscheidet sich der technologische Hintergrund mit seiner Drei-Tier-Architektur.
Hierbei wird neben dem Server eine zusätzliche “Schicht” als
Web-
oder http-Server eingefügt, die einen browserbasierten Verfahrenszugriff
vom (Thin-) Client ermöglicht. Auf dem Web / http-Server kommt der Oracle
Internet Application Server zum Einsatz.
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Diese
Infrastruktur ermöglicht
dem jeweiligen Verfahren einen ortsunabhängigen und sehr wirtschaftlichen
Verfahrenszugriff über
alle marktgängigen Browser. Einige wesentliche Vorteile dieser innovativen
Technik sind:
Einbindung von Außenstellen (z.B. Schulsekretariate,
Fremdenverkehrsamt, Abfallentsorgung o.ä.)
oder Heimarbeitsplätzen über kostengün-
stige Leitungen (ab 256
Kbit/s.) bei gleich-
zeitig guter Performanz;
ideale infrastrukturelle Ergänzung zur
Einführung der Doppiksoftware, da mit sehr
geringem Aufwand
in Außenstellen (z.B.
Eigenbetrieben) wichtige Erfahrungswerte
vor einer flächendeckenden
Verfahrens-
einführung in
der Kernverwaltung
gesammelt und später konzernkonsolidiert
werden können;
Verringerung der Administrationskosten
(sog. „Turnschuhadministration“)
an den
Clients, da laufende Updatebetreuung
weitgehend entfällt;
Verringerung der Hardware- und Folge-
kosten auf Client-Seite, da lediglich ein
Browser als notwendige Hardware-
ausstattung vorausgesetzt wird;
kostengünstige Erwerbsmöglichkeit des
Oracle-Discoverers, da dieser bereits
Bestandteil des IAS-Bundles ist;
Schaffung windowsfreier Umgebungen
(Linux);
i.d.R. wirtschaftlichere und flexiblere
Alternative zu Citrix oder Terminal-Server-
Umgebungen.
Nahezu alle kommunalen Ausschreibungen beinhalten heute Anforderungen hinsichtlich einer browserbasierten Javaumgebung. Der Marktanteil
solcher Softwarelösungen, die diesen innovativen Standard beherrschen, wird sich daher zukünftig stark erhöhen. Bei AB-DATA
gehört die Java-Version des Finanzwesens zu den am stärksten wachsenden Segmenten im Produktportfolio. Die übrigen im
Anwendungspaket AB-DATA KOMMUNAL beinhalteten Produkten werden daher sukzessive in Zusammenarbeit mit den AB-DATA-Partnern auf den
Java-Standard gebracht. |
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