Die gesetzliche Einführung der Kommunalen Doppik in allen deutschen Bundesländern ist weit fortgeschritten und nicht mehr aufzuhalten. Die Vorteile des neuen Rechnungsstils wie die größere intergenerative Gerechtigkeit, die Darstellung des Ressourcenverbrauchs sowie des Werteverzehrs bzw. die output bzw. zielorientierte Steuerungsmöglichkeit der Verwaltungen sind mit einer rein kameralen Buchhaltung nur bedingt oder gar nicht zu erreichen. Die Umstellung aller Kommunalverwaltungen von der Kameralistik auf einen neuen doppischen Rechnungsstil ist damit vorgezeichnet.

Auch die deutschen Kirchen unterliegen ähnlichen Sachzwängen wie die Kommunen. Von besonderer Bedeutung sind hierbei für die Kirchen v.a. die demographische Entwicklung und die sinkenden Mitgliederzahlen sowie die indirekt damit verbundenen rückläufigen Steuereinnahmen. Eine heutige Investition muss daher mit all ihren finanziellen Auswirkungen auf die Zukunft durch ein zeitgemäßes Finanzwesen abgebildet werden können.

Zugleich muss ein leistungsfähiges Controlling als Führungs- und Steuerungsinstrument dafür Sorge tragen, dass finanzielle Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt werden können, um geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Bedeutung dieser Funktionalität gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund der zumeist als „Solidargemeinschaft“ funktionierenden Kirchenstrukturen an Bedeutung. Das zukünftige Finanzwesen sollte daher möglichst jeden Teil der Solidargemeinschaft in die Lage versetzen, frühzeitig auf finanzielle Schieflagen anderer Solidarmitglieder reagieren und eingreifen zu können.

Hierzu ist das heute in den Kirchen genutzte kamerale Buchhaltungssystem nur sehr bedingt in der Lage. Innerhalb der Bistümer und Landeskirchen wird daher in jüngster Zeit über die Einführung der kaufmännischen Buchhaltung unter dem Schlagwort „Neues Kirchliches Finanzwesen“ diskutiert. Mit Interesse wird dabei auch auf die Erfahrungen im kommunalen Sektor geschaut. Die dort gemachten Erfahrungen sowie erste Modellprojekte im kirchlichen Bereich sind vielversprechend, stützen jedoch die Auffassung, dass eine der Privatwirtschaft entspringende rein kaufmännische Buchhaltung nicht den tatsächlichen Anforderungen der Kirchen gerecht werden wird.

Mit seinem Produkt „Neues Kirchliches Finanzwesen“ bietet AB-DATA einen „Brückenschlag“ zwischen den Erfahrungen kommunaler Modellprojekte sowie kirchenspezifischen Anforderungen. Das Produkt ist dank seiner zahlreichen sanften Migrationsoptionen dazu prädestiniert, die Umstellung von der Kameralistik auf das Neue Kirchliche Finanzwesen so anwenderfreundlich wie möglich zu gestalten.

Die Plattform des Verfahrens stellen die Finanzmodule des AB-DATA Finanzwesens dar. Hierzu gehören z.B. folgende Modulbausteine der mandanten- und anwenderfähigen Software:

  •  Haushaltsplanung und -ausführung,
  •  Bar-) Kasse mit automatisiertem
         Zahlungsverkehr (Online-Banking) und
         Mahnwesen,
  •  Kosten- und Leistungsrechnung / Controlling
  •  Vermögenserfassung und -bewertung /
         Anlagenbuchhaltung,
  •  Budgetierung,
  •  Fakturierung,
  •  Mahnwesen mit Integration zur
         Vollstreckung,
  •  Drei-Komponenten-Modell mit Finanz-,
         Vermögens- und Ergebnisrechnung,
  •  Konzernkonsolidierung,
  •  Bilanz / Gewinn- und Verlustrechnung sowie
         eine
  •  sanfte oder harte Umstiegsoption von
         Kameralistik auf Doppik mit der Option auf
         Parallel- und Musterbetriebe.
  •   Neben diesen Funktionalitäten beinhaltet das Verfahren „Neues Kirchliches Finanzwesen“ zahlreiche zusätzliche, kirchenspezifische Funktionalitäten wie z.B.:

  •  Gesamthaushalt
  •  Budgetierung und Projektierung langfristiger
         Projekte (z.B. Baukassen)
  •  Spenden- / Zuwendungsbescheinigungen
         (Einzel- und Jahresspenden bzw.
         -bescheinigungen)
  •  umfassendes Controlling (z.B. Zwischen-
         und Jahresabschlüsse)
  •  Freie Bescheidschreibung (z.B. Mieten,
         Friedhofsgeb ühren, Kindergartenbeiträge)
  •  Differenzierte Haushaltsplanung nach
         diversen Kriterien


  • Umfangreiche (ehrenamtliche) Erfahrungen der Geschäftsleitung von AB-DATA im kirchlichen Bereich stellen zugleich eine hohe Praxisnähe des Verfahrens her. Die neben der windowsbasierenden Client/Server-Lösung auch als browserfähige Javaversion erhältliche Software ermöglicht zugleich ein flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten an verschiedenen „Standorten“ per Browser wie Verwaltungsämtern, Kirchengemeinden, Kindergärten, Krankenhäusern, Friedhöfen oder Heimarbeitsplätzen. Das „Neue Kirchliche Finanzwesen“ ist daher prädestiniert, den Umstellungsprozess sachgerecht und effizient zu realisieren. Die Umstellung auf das AB-DATA-Verfahren kann i.d.R. jederzeit unterjährig inkl. Übernahme der historischen Daten aus den Vorsystemen erfolgen.

    Ein weiterer Vorteil des AB-DATA-Verfahrens besteht im bewusst gering gehaltenen Beratungsbedarf. Das Verfahren ist so konzipiert, dass es dank zahlreicher „weicher Faktoren“ weitgehend selbsterklärend bisher kameral arbeitenden Anwendern auch die doppische Umsetzung des Verfahrens ermöglicht. Eine externe Beratung bei der Einführung des „Neuen Kirchlichen Finanzwesens“ ist daher zwar nicht überflüssig, aber eben auch nicht zwingend erforderlich. Vielmehr kann mit dem AB-DATA-Verfahren eine zielorientierte „Hilfe zur Selbsthilfe“ gegeben, die die Beratungskosten gegenüber vergleichbaren Projekten anderer Marktbegleiter deutlich reduziert.

    AB-DATA verfügt über einen Erfahrungsschatz von über 100 Einführungsprojekten im Bereich der Kommunalverwaltungen. Von diesem Fundus werden auch die kirchlichen Anwender profitieren.
       
                 
        Seitenanfang | < zurück | nächstes Thema > | Ansprechpartner    
                 

    26.07.2010
    Doppik in der Stadt Markkleeberg

    Die große Kreisstadt Markkleeberg im südlichen "Speckgürtel" von Leipzig hat sich für die Einfüh ...

    08.07.2010
    Stellenangebote für Anwendungsberater/-innen

    Der Velberter Softwarespezialist AB-DATA gehört zu den am stärksten wachsenden Unternehmen im ...

    28.06.2010
    Stadt Greifswald wechselt zu AB-DATA

    Sie ist seit einer Studie aus dem Jahr 2008 die "jüngste" Stadt Deutschlands: die Universitäts- ...

    15.06.2010
    Markteinführung für neue Verbrauchsabrechnung

    In einigen Bundesländern gehört die Verbrauchsabrechnung zu den Standardverfahren jeder Finanz ...