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Das Haushalts-/Kassen- und Rechnungswesen ist gemeinsam mit den Steuer- und Veranlagungsmodulen
der Klassiker des AB-DATA Produktportfolios. Mitte der 80-er
Jahre wurde es erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsentwicklung mit Honeywell-Bull
sowie den Städten Erkrath, Langenfeld, Velbert und Wülfrath als proprietäre
Software entwickelt. Es folgte eine Unix-Migration Anfang der 90-er Jahre mit
zusätzlichen Hardwarepartnern wie Digital, IBM und HP.
Mitte der 90-er Jahre stand für das Verfahren aufgrund sich abzeichnender
neuer kommunalpolitischer Anforderungen eine komplette Überarbeitung und
Funktionserweiterung inkl. einer neuen technologischen Infrastruktur auf Oracle-Basis
an. Die Markteinführung als Client/Server-Version erfolgte 1998, seit 2002
steht die Software im Rahmen seiner vierten Software-Generation auch als browserbasierte
Javaversion zur Verfügung.
Die Software zeichnet sich durch ihre hohe Praxisnähe, Funktionalität,
und Zuverlässigkeit aus. Sie kann im Rahmen einer zentralen Buchhaltung
betrieben werden, eignet sich aber auch hervorragend für eine dezentrale
Mittelbewirtschaftung. Mit Nutzung des im Verfahren beinhalteten Moduls Budgetierung können
zudem Finanzmittel zur weitgehend eigenverantwortlichen Bewirtschaftung an Teilbereiche übertragen
werden, um definierte Ziele zu erreichen und die Effizienz der Mittelverwendung
zu kontrollieren.
Mit einem zielgerichteten Einsatz des Moduls Budgetierung können Anreize
für einen effizienten Mitteleinsatz bei gleichzeitiger Ausnutzung der Sachkunde
vor Ort geschaffen werden. Die Funktionalitäten dezentrale Mittelbewirtschaftung
und Budgetierung können problemlos auf die Software Kommunale Doppik von
AB-DATA übertragen werden. |
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Das
Verfahren Haushalts- / Kassen- und Rechnungswesen beinhaltet u.a.
folgende Kernfunktionalitäten:
Haushaltsplanung, Budgetierung, Haushaltsüberwachung, Rechnungswesen, Niederschlagungen,
Stundungszinsen, Kassenwesen, Einnahme-DTA, Online-Integration mit AVVISO Vollstreckung,
Mitteilung an das Finanzamt, automatisierter Datenabgleich mit integriertem Meldewesenverfahren
MESO.
Ein jederzeitiger, modularer Ausbau des kameralen Basismoduls in Richtung Erweiterte
Kameralistik mit Budgetierung, Anlagenbuchhaltung und / oder Kosten- / Leistungsrechnung
wurde bereits mit der Markteinführung der Client / Server-Software Mitte
der 90-er Jahre angeboten.
Das durch die Doppikeinführung scheinbar bevorstehende Ende der Kameralistik
bestätigt noch einmal auf fast paradoxe Art und Weise die Leistungsfähigkeit
des HKR-Verfahrens.
Eben weil das kamerale AB-DATA-Verfahren im Vergleich zu den Ende der 90-er Jahre
in den nordrhein-westfälischen Modellkommunen zum Einsatz gekommenen rein
kaufmännischen Verfahren um so vieles praxisnäher und wirtschaftlicher
erschien, entschloss man sich bei AB-DATA zur Erfindung eines ganz eigenen Weges
zur Doppik: den des sanften Weges mit einer Synthese aus den Stärken
von Kameralistik und Doppik!
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