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Ergebnisrechnung
Die Ergebnisrechnung als Unterkonto des Eigenkapitals ermittelt das Jahresergebnis,
das sich als Überschuss oder Fehlbetrag darstellen kann. Gegenüber
der Kameralistik mit Ihrem Geldverbrauchskonzept führt die Ergebnis-
rechnung Aufwendungen und Erträge ein. Die kommunale Buchhaltung erhält
eine perioden-
gerechte Abgrenzung des Ressourcenver-
brauchs. Vor dem Hintergrund der zunehmen-
den Verschuldung der öffentlichen Haushalte berücksichtigt die Kommunale
Doppik den Aspekt der intergenerativen Gerechtigkeit. Ein Vorteil, den die Kameralistik
nicht zu widerlegen vermag. Die Kameralistik wird daher perspek-
tivisch in allen Bundesländern gegenüber der doppischen Buchhaltung
weichen müssen.
AB-DATA weist die Aufwendungen und Erträge in sinnvollen Gruppen untereinander
und in aggregierter Form aus. Zur besseren Übersicht-
lichkeit werden Zwischensummen gebildet. Im Ergebnisplan werden Ressourcenverbrauch
(Aufwendungen) und Ressourcenaufkommen (Erträge) geplant und Gesamtertrag-
bzw. Gesamtaufwandermächtigungen für das Haushaltsjahr dargestellt.
Durch die automatische Mitführung der Finanz-
rechnung und die Integration der gesamten drei Komponenten besteht ein geschlossener
Buchungskreislauf. Doppel- oder Mehrfachbuch-
ungen entfallen im AB-DATA-System. Im bewährten Zusammenspiel mit den AB-DATA-Veranlagungsmodulen
ist ein retrograder Rück-
schluss aus der Bilanz oder der G+V bis auf die einzelne Buchung oder Veranlagung
möglich. Das Verfahren erweist sich damit nicht nur als ausgesprochen anwenderfreundlich,
sondern zugleich auch als extrem zuverlässig und sicher.
Mit Einführung der Kommunalen Doppik ist der Wechsel von einer Input- auf
eine Outputorientierung verbunden. Da die Bundes-
länder derzeit keine einheitliche Fixierung auf eine produkt- und / oder
organisations-
bezogene Verwaltungsgliederung
vorsehen, ermöglicht die Kommunale Doppik von AB-DATA sowohl eine Budget-
wie auch eine Produkt-
sicht. Die Neustrukturierung der Verwaltungen kann daher mit AB-DATA sowohl nach
Produkten wie auch nach organisations-
bezogenen Strukturen
gegliedert, beplant und bewirtschaftet werden.
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Damit einher geht der Wandel
zu einem output-
orientierten Verwaltungshandeln,
das über Kennzahlensysteme und moderne Controlling-
instrumentarien neue
Steuerungsmöglichkeiten
erhält. Im Ergebnis bedeutet dies bei konse-
quenter Umsetzung ein Mehr an
Kunden-
orientierung und Wirtschaftlichkeit.
Die Kommunale Doppik von AB-DATA ermöglicht über den sanften Umstieg
ein sukzessives Einführen der neuen Komponenten. Eine musterhafte Einführung
des Verfahrens kann dabei sehr flexibel erfolgen, z.B. über:
einen oder mehrere Teilbereiche
(Eigenbetriebe, kostenrechnende
Einrichtungen, Zweckverbände o.ä.),
einen Parallelbetrieb (verwaltungsweit oder teilprojektbezogen
wie eine kosten-
rechnende Einrichtung)
bestimmte Personengruppen (z.B.
Arbeitskreis Doppik oder
Kämmerei)
erfolgen. Dies erleichtert den Einstieg und schafft wertvolle Erfahrungswerte.
Die Einführung kann dabei
unterjährig erfolgen,
nach Mandanten oder Anwendern gesteuert
werden,
die Bilanzierung nach Vorschriften der neuen
Gemeindehaushalts-
oder nach
Eigenbetriebsverordnungen erfolgen,
und perspektivisch alle Teilbereich im
Rahmen der verfahrensinkludenten
Konzernkonsolidierungsfunktion
zusammengeführt
oder getrennt dargestellt
und ausgewertet werden.
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