| |
|

Mit Aufkommen der Kommunalen Doppik
gewinnt der Begriff des Controllings eine zunehmende Bedeutung. Controlling
ist die Unterstützung der Verwaltungsleitung
und der führungsverantwortlichen Stellen bei ihren Planungs-, Steuerungs-
und Kontrolltätigkeiten durch Information. Unterschieden wird dabei
in ein
strategisches Controlling, das die Effektivität
(Zweckmäßigkeit)
zum Ziel hat: Welche
Leistungen sind anzubieten, um die
gesellschaftlichen
Anforderungen zu
erfüllen?
und ein operatives Controlling, das die
Effizienz (Wirtschaftlichkeit)
der Leistung
zum Ziel hat: Wie können wir unsere
Leistungen so kostengünstig
und gut wie
möglich anbieten.“
Diese beiden Aspekte müssen zugleich kompatibel mit den personellen
und finanziellen Ressourcen der jeweiligen Kommunalverwaltung sein.
Bevor
Controlling greifen kann, hat die Verwaltung für sich selbst
zu klären, welche Ziele wie erreicht werden sollen. Diese Ziele sind
je nach Tätigkeitsbereich des Controllings zu definieren wie z.B.
Sind unsere Ziele klar formuliert?
Sind unsere Maßnahmen (Projekte oder
Produkte) geeignet, diese Ziele
zu
erreichen?
Lassen sich die Wirkungen unserer
Maßnahmen angemessen quantifizieren?
Welche Kennzahlen mit welchen
Toleranzwerten sollen der Verwaltungs-
steuerung
dienen?
Werden die geplanten Maßnahmen auch
tatsächlich umgesetzt?
Wie ist die Informationspolitik organisiert
und in welcher Form wird
dabei die
Verwaltungsführung einbezogen?
Gibt es ein Frühwarnsystem zur Erkennung
von Fehlentwicklungen (Soll-Ist-Vergleiche)?
Welche Reaktionsmöglichkeiten bestehen
auf Fehlentwicklungen?
Ist die Verwaltungsführung mit den
Maßnahmen eines Krisenmanagements
vertraut?
Sind alle Kontrollen der Abläufe und alle
Kontrolleinrichtungen wirtschaftlich?
Die
Hauptaufgabe des Controlling besteht nach dieser konzeptionellen Phase
in der Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Daten (Informationen)
zur
Vorbereitung zielsetzungsgerechter Entscheidungen. Im Einzelnen hat Controlling
daher dafür zu sorgen, dass verwaltungswichtige Informationen datenbanktechnisch
gespeichert, veraltungsweite Informationsversorgung gesichert, Berichtswesen
konzipiert, Kennzahlensysteme entwickelt, Informationen ausgewertet, Soll-Ist-Vergleiche
erstellt, Abweichungen analysiert sowie Lösungsvorschläge erarbeitet
und koordiniert werden. Controlling hat daher primär eine dienende,
führungsunterstützende Funktion auf Basis einer leistungsfähigen
Informationsverarbeitung.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden setzt
AB-DATA seit Einführung
seiner Client/Server-Software nicht mehr allein auf ein applikationsgebundenes,
weitgehend starres Berichtswesen. Angesichts der sehr komplexen und immer
dynamischeren Anforderungen an die Kommunalverwaltungen ist ein flexibles
Controlling notwendig, das je nach Situation flexibel die ihm zur Verfügung
stehenden Daten beschaffen, aufbereiten und analysieren kann. Damit kann
im Prinzip aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass selbst scheinbar
unwichtige Informationen plötzlich von Bedeutung werden können. |
|
AB-DATA
hat daher konsequent mit der Entwicklung seiner Client/Server und Java-Software
Finanzwesen darauf geachtet, die Speicherung aller Daten in einer leistungsfähigen
Datenbank mit einem funktionierenden Datenmodell vorzunehmen. Und da
den AB-DATA-Entwicklern für seine Kunden das beste gerade gut
genug war, hat man sich im Bereich der Datenhaltung für das weltweit
leistungsfähigste und führende System von Oracle entschieden.
Aufgrund des medienbruchfreien Technologiekonzeptes können darauf aufbauend
alle jemals aus dem AB-DATA Finanzwesen in der Datenbank gespeicherten Informationen über
das universelle Auswertewerkzeug Oracle Discoverer ausgewertet werden. Sofern
diese zudem in einem logisch sinnvollen Zusammenhang im Datenmodell stehen, können
diese auch mit anderen Daten kombiniert werden (z.B. zum Zweck eines Soll-Ist-Vergleichs).
Der Berichts- und Informationsfunktionalität sind somit quasi keine Grenzen
gesetzt.
Dank des anwenderfreundlichen Werkzeuges Oracle-Discoverer kann der Anwender
selbst variabel auf Anforderungen der Verwaltungsführung reagieren, Berichte
weitgehend frei generieren bzw. flexibel anpassen sowie Daten in Kennzahlen und
Hochrechnungen einfließen lassen. Optional können diese Berichte auch
grafisch dargestellt werden oder zur Weiterverwendung in Office-Produkte (z.B.
Excel oder Word) eingebunden werden. AB-DATA liefert für den täglichen
Einsatz des Discoverers bereits ca. 700 Arbeitsblätter kostenfrei mit aus.
Diese können für zahlreiche Bereiche genutzt werden, u.a. auch für
eine sehr anwenderfreundliche Generierung der notwendigen Vorberichte zum Haushaltsplan
(inkl. Grafiken).
Mit Hilfe des Oracle Discoverers erhält somit der Kunde im Sinne der Controllinganforderungen
die umfassende Unterstützung für die Verwaltungsleitung und die führungsverantwortlichen
Stellen bei ihren Planungs-, Steuerungs- und Kontrolltätigkeiten, die eine
moderne Kommunalverwaltung auszeichnet. Die Zeit der Kundenabhängigkeit
vom jeweiligen Softwarehersteller bei der Erstellung oder gar Variation einzelner
Auswertungen aus der Anwendung heraus gehört damit bei AB-DATA der lästigen
Vergangenheit an. Die einzige wirkliche Aufgabe, die der Kunde nun noch lösen
muss, ist die Definition der eigenen Ziele und Anforderungen für das Controlling.
Bei Bedarf kann jedoch auch hier von Seiten AB-DATA strategische Beratung angeboten
werden.
 |
|
|